Wahlprogramm – Abstimmung final: FDP Bad Vilbel steht für pragmatische, transparente und bürgernahe Kommunalpolitik für die Menschen
Kramer und Hahn : „Wir stehen für eine Politik, die ermöglicht statt bevormundet und die mit dem Geld der Bürger verantwortungsvoll umgeht“
Die Liberalen in der Quellen- und Festspielstadt stellen nunmehr einen Monat vor dem Wahltag ihr Programm für die Kommunalwahl am 15.3. vor.
Unter dem Leitmotiv „Bad Vilbel zukunftsfähig, weltoffen und wirtschaftsstark“ konzentrieren sich die Freien Demokraten auf solide Finanzen, eine funktionierende und digitalisierte Verwaltung, eine verlässliche Mobilität und eine Wirtschaft, die Arbeitsplätze sichert sowie kulturelle Vielfalt und Ehrenamt für einen starken bürgerschaftlichen Zusammenhalt.
Bei den Finanzen, so die Spitzenkandidatin und FDP Fraktionsvorsitzende Anja Nina Kramer, setze man auf einen Haushalt, der tragfähig und transparent ist, bestimmt von klaren Prioritäten, effektive Kostenkontrolle und ohne Tricks. „Dazu gehört auch eine modern digitalisierte Verwaltung, für die Bürgerinnen und Bürger und für die Mitarbeitenden,“ unterstreicht Kramer.
Im Mittelpunkt des Programms steht die Weiterentwicklung Bad Vilbels als attraktiver Wirtschaftsstandort im Rhein Main Gebiet. Dazu müsse die Stadt gute Rahmenbedingungen für Handwerk, Mittelstand und Gründer schaffen, die nicht an der Bürokratie scheitern.
Wichtig sei auch ein effektives System im öffentlichen Nahverkehr. „Die Interessen der Pendler, Familien, Senioren, Radfahrer und des Handels müssen natürlich eingearbeitet werden, aber der individualisierte Verkehr mit dem Auto gehört ganz oben auf die Tagesordnung. Und da sind Probleme um die Kreuzung der Friedberger Straße mit der L 3008/Büdinger Straße und die Staus nicht nur vor dem Biwer Kreisel endlich zu lösen,“ ergänzte der FDP Parteichef Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn.
Wichtig sei dank der Ansiedlung der Rechenzentren die Entwicklung eines Data-Center-Campus als Thinktank für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze in Bad Vilbel. „Natürlich kann das zusammen mit den Investoren der Phyl aufgebaut werden,“ schlägt Hahn als Modell vor.
Kramer machte deutlich, das fehlende Hallenbad müsse endlich für die Bürger geöffnet werden. „Entweder klappt in 2026 das gemeinsame Invest mit der Therme Group zu verträglichen Konditionen, oder der von der FDP vor knapp 2 Jahren vorgeschlagene Plan B wird umgesetzt, also die Stadt baut und betreibt eigenständig ein kommunales Hallenbad, wie in Karben erfolgreich oder in Maintal im Bau“, ergänzte die Spitzenkandidatin.
Elvis Neß, Platz drei der Liberalen, will sich verstärkt für Kultur und Bildung einsetzen. Als Gymnasiallehrer und Vorsitzender des FDP Landesfachausschuss Bildung und Schule sieht Neß in der Kultur ein Zeichen der Identität, einen wichtigenStandortvorteil und einenAusdruck gesellschaftlicher Offenheit. „Wir können in Bad Vilbel auf gut Bestehendes aufbauen, natürlich sind die neuen Theaterwerkstätten und die Schaffung von offenen Atelierräume eine Notwendigkeit. Aber allein durch den geplanten Generationswechsel der Intendanz der Burgfestspiele ist es nötig, dass es einen strategischen Kulturentwicklungsplan geben wird. Ein Bestandteil muss dabei auch ein nachhaltiges Nutzungskonzept für die Vilco sein“, ist die Feststellung der FDP.
Die Liberalen betonen die zentrale Rolle von Vereinen und bürgerschaftlichem Engagement. „Bad Vilbel wächst und braucht neue Ideen. Neue Köpfe, Vielfalt und mehr Repräsentation in der Politik. Dafür ermutige ich insbesondere mehr Frauen und junge Menschen, Verantwortung zu übernehmen,“ so Kramer abschließend.
