Leseförderung wichtig auch in Bad Vilbel
Anlässlich ihres Informationsbesuchs in der Stadtbibliothek auf der Niddabrücke haben sich die Freien Demokraten insbesondere über die Vorlieben und Angebote für junge Leser informiert. Gemeinsam mit dem zuständigen Landtagsabgeordneten Dr. Matthias Büger aus Wetzlar haben der FDP Parteichef Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn und Jörg Middelkamp im Gespräch mit dem Kulturamtsleiter Claus-Günther Kunzmann und der Leiterin der Bibliothek Mareike Born festgestellt, dass jede Altersgruppe besondere Angebote nutze. So beginne natürlich die Leseförderung schon bei Kita Kindern, auch die 8-12 jährigen erhielten in Bad Vilbel auch im Sommerleseclub altersgerechte Formate, die einen besonderen Leseförderkreis bilden würden.
„Jede Altersgruppe können wir besonders ansprechen, natürlich müssen wir auch ein entsprechendes Umfeld schaffen. Für die jungen Leseratten hat sich die Stufenbibliothek als sehr beliebt gezeigt,“ so Kunzmann in dem Gespräch mit den Liberalen.
Für den heimischen FDP Repräsentanten Jörg Middelkamp war wichtig zu erfahren, ob der Einsatz von Ehrenamt mit Eigeninitiative gerade auch beim Vorlesen hilfreich sei. Dies wurde von Mareike Born bestätigt, der Einsatz müsse aber sehr kontinuierlich sein. Auch wünschten sich die beiden Verantwortlichen mehr organisierte Bibliotheksbesuche gerade durch die weiterführenden Schulen. Bei diesen Schülern sei ein altersgerechter Bruch im Leseverhalten festzuhalten. „Dann werden wir die Verantwortlichen im GBG und in der JFK mal ein wenig motivieren,“ war das Resümee des FDP Urgestein Hahn.
Abschließend waren sich alle Beteiligten einig, dass die Idee und die Umsetzung der städtischen Bibliothek raus aus dem Untergeschoss des alten Hallenbads in den modernen und mutigen Neubau auf der Niddabrücke auch heute noch als historisch bezeichnet werden kann. „Einige haben damals das Projekt mit einem Bürgerentscheid verhindern wollten. Fast hätten sie es sogar geschafft. Wenn ich heute einen der Protagonisten vor Ort sehe, erinnere ich ihn humoristisch bei einer Tasse Cappuccino an diesen Fehler,“ so Hahn abschliessend.
