Kommunikation auch im öffentlichen Bereich dringend notwendig

04.03.2015

Hahn besucht Werbeagentur Marketing-Effekt in Bad Vilbel

Wetteraukreis – Ein wichtiges Mittel auch bei der Durchsetzung von kommunalen und staatlichen Interessen ist ein fachmännisch organisierter Dialog. Hierbei sollten auch weiterhin die Erfahrungen von professionellen Agenturen berücksichtigt werden. Dieses ist das Fazit des heimischen FDP-Landtagsabgeordneten Jörg-Uwe Hahn, der in einem Gespräch mit dem Geschäftsführer der Firma Marketing-Effekt GmbH in Bad Vilbel André Haußmann sich z. B. über das Thema Tourismus in der Wetterau und Baustellenmarketing informiert hat. Hintergrund war die Tatsache, dass sich der Bad Vilbeler Unternehmer Haußmann mit seiner Agentur z. B. beim Thema Baustellen-Marketing im Zusammenhang mit der so genannten Neuen Mitte eingesetzt hat. Zunächst machte der Agenturchef deutlich, dass das Rhein-Main-Gebiet ein besonders kluger Sitz für sein Unternehmen sei. „Hier sitzen die Industrie, die gewerblichen und die öffentlichen Kunden. Hier ist Kommunikation ganz besonders gefragt. Wegen der Vielfalt muss man sich aber bei der Marketing-Konzeption auch immer auf das Besondere konzentrieren“, so der Fachmann gegenüber dem liberalen Politiker.

Im Unternehmensbereich seien die Prozesse bei der so genannten „Change-Kommunikation“ eine besondere Herausforderung. „Zahlreiche Betriebe verändern sich, sei es nur bei der Organisation, sei es aber auch bei den Märkten bis hin zu dem Produkt. Diese Prozesse müssen fachmännisch organisiert werden, ein von Oben nach Unten bringt niemals einen besonderen Erfolg“. Haußmann empfahl, in der Politik sich dieser neueren Methoden des Dialoges in der Kommunikation auch noch mehr anzunehmen. So sei es im Rahmen des Baustellen-Marketings doch geglückt, dass man die positiven Ergebnisse der Neuen Mitte sowohl für Gewerbetreibende, aber noch viel mehr für Bürgerinnen und Bürger in den Vordergrund der Kommunikation stellen konnte.

Hahn ist davon auch überzeugt, dass in Bad Vilbel auch bei anderen Bereichen noch entsprechendes „Straßen/Platz-Marketing“ möglich sei. Auch im Zusammenhang mit deren Neubauten bei dem Kreuzungsbereich Frankfurter Straße, Schützengrabenstraße und Grüner Weg wäre die Möglichkeit gegeben, in Kommunikation nicht nur mit den betroffenen Anwohnern, sondern auch mit der Bürgerschaft zu gehen. „Hier könnte ein neuer kleiner Platz entstehen, der für die Auflockerung der Innenstadt nach der Neuen Mitte von besonderer Bedeutung sein kann“, so der FDP-Partei- und Fraktionsvorsitzende Hahn weiter.