FDP möchte Ehrenamtstafel im Rathaus am Sonnenplatz

vom

Hahn: Vorbild ist auch Langenselbold 

In einigen Rathäusern in Hessen gibt es in den öffentlich zugänglichen Bereichen eine sogenannte Ehrenamtstafel. „Für mich besonders ist diese Tafel im historischen Rathaus in Langenselbold. Wenn man die Rathaustür öffnet, sieht man schon am Ende der breiten Treppe diese Tafel. So kann sich eine Kommune sehr angemessen bei Persönlichkeiten bedanken, die sich ehrenamtlich insbesondere in heimischen Vereinen für die Gemeinschaft über lange Zeit konsequent eingesetzt haben,“ so die Bewertung des FDP Fraktionschef in Bad Vilbel Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn.

Der Liberale machte deutlich, es gäbe natürlich zahlreiche Wege, in denen die Kommune Danke sagen könne. Dies gehe von der Verleihung von Ehrenbürgerrechten und Ehrenbezeichnungen bis hin zu Ehrenplaketten bis hin zu Ehrennadeln. „Ein solches System haben wir seit Jahrzehnten in Bad Vilbel, das ist eingespielt und wir haben sogar eine Ehrenordnung als Satzung unseres Parlaments. Der Unterschied aber zu der Ehrentafel in Langenselbold ist, dass die Persönlichkeiten auch immer öffentlich präsent sind. Man kann bei jedem Besuch im Rathaus und einem kurzen verweilen vor der Tafel sich ihrer und ihrer Verdienste für unsere Kommune erinnern,“ so die Begründung der FDP für ihre Initiative in der kommenden Sitzung des Stadtparlaments.

Die Liberalen schlagen die Schaffung einer kurzen Richtlinie vor, wie diese 2017 in Langenselbold beschlossen wurde. Wichtig sei es, dass kurz und bündig die Voraussetzungen und das Verfahren beschrieben werde, wer geeignet ist, auf dieser öffentlich zugänglichen Tafel geehrt zu werden, stellen die Liberalen fest. „Natürlich reicht auch die kurze Aufnahme in die Ehrenordnung der Stadt Bad Vilbel, die erstmals am 1.10.1986 erlassen wurde,“ so Hahn.